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    <title>Kreistagsfraktion FREIE WÄHLER SOE RSS Feed</title>
    <description>Neuigkeiten der Kreistagsfraktion FREIE WÄHLER SOE</description>
    <language>de</language>
    <link>https://fwsoe.de</link>
    <lastBuildDate>Fri, 10 Jul 2026 18:00:02 GMT</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Information über die Ergebnisse der Lösungsansätze zur Verbesserung der geburts- und kindermedizinischen Versorgung im Landkreis</title>
      <description>"Was, wenn es plötzlich losgeht oder das Kind krampft plötzlich und niemand ist da?" Diese Sorge ging Ende 2024 durch viele Familien in Freital. Mit der Schließung von Geburtshilfe, Gynäkologie und Pädiatrie schien für viele klar: Die medizinische Sicherheit vor Ort bricht weg. 🏥 Eltern bangten um kurze Wege und schnelle Hilfe. Auslöser für die Entscheidung des Krankenhauses waren die massiv gesunkenen Geburtenzahlen und die durch die Krankenhausreform vorangetriebene Spezialisierung von Häusern. 📉&#13;
&#13;
Die Landkreisverwaltung hat am Montag zur Sitzung im Kreistag final die eigenen Erkenntnisse und Lösungsansätze für den gesamten Landkreis präsentiert 📊:&#13;
&#13;
Die ambulante Versorgung sei laut KVS überdurchschnittlich gut:&#13;
👩‍⚕️ Gynäkologie im Weißeritzkreis bis zu 148% und in der Sächsischen Schweiz bis zu 173% Versorgungsgrad.&#13;
👶Kinderärzte: im Weißeritzkreis bis zu 112% und in der Sächsischen Schweiz bis zu 181% Versorgungsgrad.&#13;
&#13;
Zudem stellte die KVS keine Versorgungsdefizite fest, kaum Beschwerden oder Terminanfragen.&#13;
&#13;
Unabhängig davon hat die Verwaltung verschiedene Optionen geprüft: Aus der Ärzteschaft gab es allerdings kaum Interesse am Austausch zur kindermedizinischen Versorgung, Gesprächsrunden mussten teils mangels Teilnahme abgesagt werden. Auch daraus leitete der Landkreis letztendlich ab, dass vor Ort kein akuter Problemdruck gesehen wird.&#13;
&#13;
Ein regionales Versorgungszentrum würde letztlich an rechtlichen Vorgaben und fehlenden Arztkapazitäten scheitern, ein Geburtshaus wiederum an zu wenig verfügbaren Hebammen (6–8 wären nötig), hohen Haftungsrisiken und der geringen Nachfrage (nur ca. 2% außerklinische Geburten).&#13;
&#13;
𝐒𝐭𝐚𝐭𝐭𝐝𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐥𝐥 𝐝𝐞𝐫 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐤𝐫𝐞𝐢𝐬 𝐚𝐮𝐟 𝐟𝐨𝐥𝐠𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐏𝐮𝐧𝐤𝐭𝐞 𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐧:&#13;
🤱 Mehr wohnortnahe Hebammenangebote,&#13;
🤝bessere Zusammenarbeit aller Beteiligten,&#13;
📱 Einbindung von Hebammen in die „Region-Lebensretter“-App für Notfälle.  https://regionderlebensretter.de/&#13;
&#13;
Theoretisch klingen die Zahlen positiv, Regionen gelten offiziell sogar als „überversorgt“. &#13;
Für viele Eltern fühlt sich das aber anders an, gerade wenn die Suche nach einem Kinderarzt oder die Terminfindung schwierig ist ... &#13;
Was jedoch funktioniert: die Notfallversorgung in den Kliniken. Ca. 500 Fälle wurden beispielsweise auf der Freitaler Notfallstation 2025 versorgt. 🚑&#13;
&#13;
Erfreulicherweise hat der Landrat angedeutet, dass sich im 𝐌𝐕𝐙 𝐢𝐧 𝐃𝐢𝐩𝐩𝐨𝐥𝐝𝐢𝐬𝐰𝐚𝐥𝐝𝐞 ein neuer Kinderarzt ansiedeln wird, nachdem es in den letzten Wochen hier große Unsicherheiten gegeben hatte.&#13;
&#13;
𝐅ü𝐫 𝐅𝐫𝐞𝐢𝐭𝐚𝐥 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐭 𝐞𝐬 𝐝𝐞𝐧𝐧𝐨𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐛𝐞𝐢:Facharzttermine und stationäre Behandlungen finden überwiegend in Pirna oder Dresden statt. 🚗💨&#13;
Die Notfallversorgung sowie die kinderärztliche Betreuung vor Ort gelten aufgrund der derzeitigen gesetzlichen Grundlagen jedoch weiterhin als gesichert.&#13;
&#13;
𝐖𝐢𝐫 𝐛𝐞𝐠𝐫üß𝐞𝐧, 𝐝𝐚𝐬𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐫𝐚𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐓𝐡𝐞𝐦𝐚 𝐚𝐤𝐭𝐢𝐯 𝐚𝐮𝐟𝐠𝐞𝐠𝐫𝐢𝐟𝐟𝐞𝐧 𝐡𝐚𝐭 𝐮𝐧𝐝 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐚𝐜𝐡 𝐥𝐚𝐮𝐟𝐞𝐧 𝐥ä𝐬𝐬𝐭. &#13;
Als Fraktion sind wir offen für jede Idee, die dazu beiträgt, die medizinische Versorgung für Schwangere, Kinder und Familien im Landkreis zu sichern und weiter zu verbessern. &#13;
&#13;
Deshalb haben wir zusätzlich eine Anfrage gestellt, um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen sowie die medizinischen Angebote im ländlichen und städtischen Raum noch genauer aufzuschlüsseln und zu bewerten, um frühzeitig Mangel zu erkennen und intervenieren zu können. 🔍🛡️<![CDATA[<br><br> <img src="https://fwsoe.de/modul/pressemitteilungen/1781888400.png"  style="  "  width="150" height="150" alt="" />]]></description>
      <link>https://fwsoe.de/aktuelles/geburtsundkindermedizinischeversorgung</link>
      <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 19:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://fwsoe.de/aktuelles/geburtsundkindermedizinischeversorgung</guid>
      <img>https://fwsoe.de/modul/pressemitteilungen/1781888400.png</img>
    </item>
    <item>
      <title>Redebeitrag Uwe Steglich Windkraft</title>
      <description>𝐑𝐞𝐝𝐞𝐛𝐞𝐢𝐭𝐫𝐚𝐠 [𝐢𝐧 𝐀𝐮𝐬𝐳ü𝐠𝐞𝐧] 𝐔𝐰𝐞 𝐒𝐭𝐞𝐠𝐥𝐢𝐜𝐡 𝐳𝐮𝐦 𝐓𝐞𝐢𝐥𝐫𝐞𝐠𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥𝐩𝐥𝐚𝐧 𝐖𝐢𝐧𝐝 𝐚𝐦 𝟏𝟓.𝟎𝟔.𝟐𝟎𝟐𝟔 𝐳𝐮𝐫 𝐒𝐢𝐭𝐳𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐦 𝐊𝐫𝐞𝐢𝐬𝐭𝐚𝐠:&#13;
&#13;
Sehr geehrter Herr Landrat,&#13;
sehr geehrte Damen und Herren Kreisräte,&#13;
sehr verehrte Gäste,&#13;
&#13;
kein Thema bewegt derzeit die regionale Öffentlichkeit so, wie das Thema Windkraft!&#13;
&#13;
Eins ist klar und das ist uns als Fraktion auch bewusst, die zukünftige Energieversorgung muss neu aufgestellt werden. &#13;
Dabei wird der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik eine nicht untergeordnete Rolle spielen.&#13;
&#13;
Wir glauben, dass auch große Teile der Bevölkerung das so sehen.&#13;
&#13;
𝐖𝐚𝐬 𝐤𝐫𝐢𝐭𝐢𝐬𝐢𝐞𝐫𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝, 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐠 𝐝𝐚𝐡𝐢𝐧. &#13;
Und dazu zählt der hier auf der Tagesordnung stehende Teilregionalplan Wind, insbesondere das Flächenziel als einziges Kriterium, ohne nach rechts oder links zu schauen. &#13;
Wir können daher den 𝐬𝐚𝐜𝐡𝐥𝐢𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐖𝐢𝐝𝐞𝐫𝐬𝐭𝐚𝐧𝐝 der Bevölkerung in den besonders stark betroffenen Gemeinden nachvollziehen. &#13;
Und wenn der Geschäftsführer der Naturkraft GmbH, einer Tochter der Sachsen Energie AG, öffentlich zum Ausdruck bringt, dass „die negativen Stimmen vor Ort oft die laute Minderheit sind“ liegt er falsch! https://www.wirtschaft-in-sachsen.de/de/warum-es-bei-windkraft-bundesweit-einheitliche-regelungen-braucht/&#13;
&#13;
Selbst der Wirtschaftsminister des Freistaates positioniert sich öffentlich „Niemand soll von Windkraftanlagen umzingelt werden.“ https://www.saechsische.de/wirtschaft/regional/die-burg-stolpen-wird-nicht-von-windraedern-umzingelt-werden-ZGHLF45NB5HNPIB6MRSNIRXP6M.html&#13;
&#13;
Die vorliegende Planung sagt was anderes!&#13;
&#13;
Unsere Fraktion hat sich in ihrer 𝐒𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠𝐧𝐚𝐡𝐦𝐞 𝐯𝐨𝐦 𝟏𝟔.𝟎𝟑.𝟐𝟎𝟐𝟔 gegenüber dem Landrat und den Kreisräten ausführlich und eindeutig zum Thema positioniert. https://fwsoe.de/aktuelles/stellungnahmeundforderungderfraktion1 Und an diesen Aussagen gibt es nichts zu rütteln! &#13;
&#13;
Was uns aber schon fast „wütend“ macht, ist die „scheinende“ Hilflosigkeit der politischen Mandatsträger auf unserer Ebene. Man wird zwar gehört, bekommt Lippenbekenntnisse – es gibt aber keine verbindlichen Reaktionen. Ja, wir sind an Gesetze gebunden. Dazu haben wir uns verpflichtet. Ich glaube, da muss man uns auch nicht belehren!&#13;
&#13;
𝐖𝐢𝐫 𝐝ü𝐫𝐟𝐞𝐧 𝐝𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐬𝐞𝐡𝐫 𝐰𝐨𝐡𝐥 𝐤𝐫𝐢𝐭𝐢𝐬𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 Ä𝐧𝐝𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐟𝐨𝐫𝐝𝐞𝐫𝐧! Dafür sind wir gewählt! Offensichtliche Fehler sind nun mal korrigierbar. Und da sind nach unserer Auffassung bei Thema Energiewende einige gravierende Fehler gemacht worden. Dazu zählt u. a. das Thema Ausbau von Windkraft und kann man dabei wirklich solche wichtigen Punkte wie Schutz von Waldflächen, Natur- und Landschaftsschutz und dem Schutz der Menschen (Abstandsflächen zur Wohnbebauung!) nur einem Ziel – dem Flächenziel unterordnen? 𝐃𝐚𝐬 𝐢𝐬𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐀𝐮𝐟𝐠𝐚𝐛𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐑𝐞𝐠𝐢𝐨𝐧𝐚𝐥𝐩𝐥𝐚𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐢𝐦 𝐒𝐢𝐧𝐧𝐞 𝐝𝐞𝐬 𝐋𝐚𝐧𝐝𝐞𝐬𝐩𝐥𝐚𝐧𝐮𝐧𝐠𝐬- 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐬 𝐑𝐚𝐮𝐦𝐨𝐫𝐝𝐧𝐮𝐧𝐠𝐬𝐠𝐞𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞𝐬! 𝐀𝐮𝐜𝐡 𝐝𝐚𝐬 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐆𝐞𝐬𝐞𝐭𝐳𝐞!&#13;
&#13;
Vielleicht sollte mal geprüft werden, inwieweit das 𝐖𝐢𝐧𝐝𝐞𝐧𝐞𝐫𝐠𝐢𝐞𝐟𝐥ä𝐜𝐡𝐞𝐧𝐛𝐞𝐝𝐚𝐫𝐟𝐬𝐠𝐞𝐬𝐞𝐭𝐳 nicht in 𝐮𝐧𝐳𝐮𝐥ä𝐬𝐬𝐢𝐠𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐢𝐬𝐞 in die Länderhoheit eingreift?&#13;
&#13;
[...]&#13;
&#13;
Nun aber zurück zum Thema Windkraft und dem Teilregionalplan Wind:&#13;
&#13;
TOP 6.1 – Antrag der CDU-Fraktion (unser Bericht: https://fwsoe.de/aktuelles/technologieoffeneregionaleenergieplanung)&#13;
Wir unterstützen den vorliegenden Antrag (auch den Ergänzungsantrag in „abgeschwächter“ Form) ausdrücklich.&#13;
&#13;
[...]&#13;
&#13;
TOP 6.2 – Stellungnahme Landkreis – Ergänzungsanträge FW/FDP (unser Bericht: fwsoe.de/aktuelles/windenergieplanungimlandkreis)&#13;
Antrag 𝐅𝐚𝐜𝐡𝐠𝐞𝐛𝐢𝐞𝐭 𝐃𝐞𝐧𝐤𝐦𝐚𝐥𝐬𝐜𝐡𝐮𝐭𝐳 (neu), konkret Thema Stolpen&#13;
&#13;
Hier werden wir der Argumentation der Verwaltung 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 folgen, sondern bestehen auf den vollständigen Wortlaut. Unsere Forderungen als Gegenstand einer anstehenden Genehmigungsplanung zu prüfen, sehen wir auf der Grundlage eines eventuell bestehenden Regionalplanes als kritisch.&#13;
&#13;
Im vorliegenden Entwurf des Teilregionalplanes wird der Sichtbereich in der Karte 6 (Erläuterungskarte) ausgewiesen. Hier gibt es bereits einen erheblichen Widerspruch zu den ausgewiesenen Vorranggebieten.&#13;
&#13;
Bsp. Stolpen – Wohn- und Gewerbegebiete – aufgrund von Sichtbeziehungen haben wir uns in der Vergangenheit über die Farbe von Dacheindeckungen bzw. Firsthöhen mit den Denkmalbehörden gestritten – heute sollen 280 m hohe WKA keine Rolle mehr spielen?&#13;
&#13;
Wem soll man das erklären?<![CDATA[<br><br> <img src="https://fwsoe.de/modul/pressemitteilungen/1781802000.png"  style="  "  width="150" height="150" alt="" />]]></description>
      <link>https://fwsoe.de/aktuelles/redebeitraguwesteglichwindkraft</link>
      <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 19:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://fwsoe.de/aktuelles/redebeitraguwesteglichwindkraft</guid>
      <img>https://fwsoe.de/modul/pressemitteilungen/1781802000.png</img>
    </item>
    <item>
      <title>für eine technologieoffene, regionale Energieplanung </title>
      <description>In der Sitzung des Kreistages am Montag wurde ein von der CDU initiierter Antrag, unter Mitwirkung auch unserer Fraktion, beschlossen.&#13;
&#13;
Der gemeinsame Beschluss richtet sich u. a. auch an die Sächsische Staatsregierung und in der Folge an die Bundesregierung und ist als Stellungnahme der Kreisräte zu verstehen: &#13;
&#13;
🚫 Der Kreistag lehnt die im Windenergieflächenbedarfsgesetz festgelegten verbindlichen Flächenziele grundsätzlich ab. &#13;
Unter den jetzigen gesetzlichen Rahmenbedingungen brauchen wir den Teilregionalplan Wind, damit der Ausbau nach unseren Bedingungen geordnet bleibt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Anlagen z. B. noch näher an Siedlungen heranrücken ...&#13;
&#13;
🏛️ Der Kreistag fordert die Sächsische Staatsregierung auf, sich im Bundesrat und gegenüber der Bundesregierung für die Aufhebung oder eine Überarbeitung des Windenergieflächenbedarfsgesetzes einzusetzen.&#13;
Statt starrer Flächenquoten soll ein technologieoffenes, regional differenziertes Energiebedarfskonzept kommen, das alle Energieträger einbezieht. Ziel muss eine ausgewogene Gesamtenergieplanung sein, die Versorgungssicherheit, Verhältnismäßigkeit und regionale Unterschiede berücksichtigt. ⚡ https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&amp;c=DE&#13;
&#13;
⚖️ Falls es auf Bundesebene keine Änderung gibt, soll die Flächenausweisung nach Grundsätzen einer ausgewogenen Raumentwicklung erfolgen. &#13;
Dabei sollen die tatsächlichen räumlichen und sozialen Unterschiede berücksichtigt werden, ebenso Zumutbarkeit, Landschaftsverträglichkeit und Akzeptanz. Das bedeutet praktisch: Nicht jede Region kann gleich belastet werden, und Schutzräume, Siedlungsnähe und regionale Besonderheiten, wie Denkmäler, Wälder, … müssen stärker zählen.&#13;
&#13;
Frühere Versuche, mit pauschalen Beschlüssen oder Moratorien zu arbeiten, sind regelmäßig an übergeordnetem Recht gescheitert. Deshalb müssen wir einen Weg finden, der rechtssicher ist und gleichzeitig unsere regionalen Interessen wahrt.  ✅&#13;
&#13;
Ergänzend wird der Landrat aufgefordert, Eigentümer frühzeitig und verständlich zu informieren. 📢 &#13;
Dabei geht es darum, klarzumachen, dass in einem Windvorranggebiet nicht automatisch und nicht ohne Weiteres gebaut werden darf und dass die tatsächliche Realisierbarkeit erst im Planungs- und Genehmigungsprozess geprüft wird.<![CDATA[<br><br> <img src="https://fwsoe.de/modul/pressemitteilungen/1781715600.png"  style="  "  width="150" height="150" alt="" />]]></description>
      <link>https://fwsoe.de/aktuelles/technologieoffeneregionaleenergieplanung</link>
      <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 19:00:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://fwsoe.de/aktuelles/technologieoffeneregionaleenergieplanung</guid>
      <img>https://fwsoe.de/modul/pressemitteilungen/1781715600.png</img>
    </item>
    <item>
      <title>Windenergieplanung im Landkreis</title>
      <description>Gestern im Kreistag wurde wieder einmal deutlich, wie groß die Bedeutung der Windenergieplanung für unseren Landkreis ist. Die Debatte war intensiv, weil es hier nicht um eine abstrakte Fachfrage geht, sondern um sehr konkrete Auswirkungen vor Ort: auf Gesundheit, auf Wohnumfeld, auf Landschaftsschutz und auf die Entwicklung unserer Region insgesamt. &#13;
&#13;
In den Bürgerfragen wurden sehr unterschiedliche, aber ernst zu nehmende Punkte benannt: vom Infraschall über mögliche Abriebthemen bis hin zu den Abständen zur Bebauung und zu Schutzgebieten. Genau deshalb ist es richtig, dass das Verfahren offen geführt wird und dass Bürger ihre Stellungnahmen noch bis zum 6. Juli 2026 einreichen können. Landrat Geisler verwies noch einmal darauf hin, dass der Regionale Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge auf alle Stellungnahmen reagieren muss!&#13;
&#13;
(Stellungnahmen können elektronisch über das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen übermittelt werden, per E-Mail an beteiligung@rpv-oeoe.de oder postalisch an die Adresse Regionaler Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge, Verbandsgeschäftsstelle, Meißner Straße 151a, 01445 Radebeul)&#13;
&#13;
❗ Unsere Fraktion hatte im Vorfeld bereits eine ausführliche Stellungnahme abgegeben. Darin machten wir deutlich, dass wir die starren gesetzlichen Flächenziele für Windenergie für den falschen Weg halten. Ein bloß flächenbezogener Ansatz wird der Realität vor Ort nicht gerecht. Entscheidend sind für uns der tatsächliche Energiebedarf, die vorhandenen Netzkapazitäten, die nötige Speicherinfrastruktur und vor allem die Frage, was den Menschen in unseren Gemeinden noch zugemutet werden kann. Ebenso müssen Natur und unsere Kulturlandschaft ernsthaft berücksichtigt werden. (Nachzulesen unter https://fwsoe.de/aktuelles/stellungnahmeundforderungderfraktion1) 🏞️&#13;
&#13;
Dabei stellen wir die Energiewende nicht infrage. Aber wir wenden uns gegen eine Planung, die besonders stark belastete Regionen weiter unter Druck setzt, obwohl sie schon heute viele Schutzgebiete, dichte Besiedlung und empfindliche Landschaftsräume tragen. Deshalb fordern wir eine leistungsbezogene, technologieoffene und regional differenzierte Planung. &#13;
(Wind)Energieplanung muss verantwortungsvoll erfolgen!  ⚖️&#13;
&#13;
Entsprechend haben wir zwei Aspekte in die Stellungnahme des Landkreises aufnehmen lassen, die aus unserer Sicht in der bisherigen Abwägung des Planungsverbandes zu wenig berücksichtigt wurden:&#13;
&#13;
🔌 Betreiber von Windkraftanlagen und großflächigen Solaranlagen sollten verbindlich an den Kosten der notwendigen Infrastruktur beteiligt werden. Wenn neue Vorranggebiete ausgewiesen werden, müssen auch Netzanschluss, Transportfähigkeit und Speicherfrage geklärt sein.&#13;
&#13;
🔌 Kulturdenkmale sind nicht nur einzelne Bauwerke, sondern prägen das ganze Landschaftsbild einer Region. Wenn in ihrer Umgebung Anlagen mit großer Höhe entstehen, kann das die historische und kulturelle Wirkung erheblich beeinträchtigen. Deshalb verlangen wir eine sorgfältige Prüfung, bevor solche Vorrangflächen festgesetzt werden.&#13;
&#13;
Unser Kollege Uwe Steglich hat dazu zu Recht darauf hingewiesen, dass beispielsweise die Burg Stolpen durch die Vorranggebiete 85, 86, 87 und 88 in besonderer Weise betroffen ist und faktisch von ihnen umschlossen wird. 🏰&#13;
&#13;
📣 Die ausführliche Stellungnahme des Landkreises vom 13.05.2026 befindet sich unter: https://shortlink.uk/1xaWl&#13;
📣 Machen Sie sich selbst ein Bild vor Ort, prüfen Sie die Unterlagen des Regionalen Planungsverbandes Oberes Elbtal/Osterzgebirge: https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/rpv-oeoe/beteiligung/themen/1063765<![CDATA[<br><br> <img src="https://fwsoe.de/modul/pressemitteilungen/1781623140.png"  style="  "  width="150" height="150" alt="" />]]></description>
      <link>https://fwsoe.de/aktuelles/windenergieplanungimlandkreis</link>
      <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 17:19:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://fwsoe.de/aktuelles/windenergieplanungimlandkreis</guid>
      <img>https://fwsoe.de/modul/pressemitteilungen/1781623140.png</img>
    </item>
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